Finanzierung

200.000 € Fördersumme für unser Projekt

Fakten zum Wohnprojekt: Finanzierung

Wie wird unser Projekt finanziert und organisiert?


• Eigene Genossenschaft staTThus eG in Verbindung mit einem Anteil von max. 1/3 Eigentümern. Mieter und Eigentümer werden Mitglied der Genossenschaft und werden ihre  Wohnung selbst nutzen. Eine WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft) ist die Struktur.
• Wohnungsgrößen: 49 - 108 m² in 23 Wohnungen, es sind noch Wohnungen frei, auch für Singles.

Das Gesamtvolumen beträgt etwas mehr als 4 Millionen Euro, eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung der STATTBAU-Hamburg liegt vor.

• Der größte Anteil der Kredite wird durch das Programm "Effizienzhaus Denkmal" der KFW bestritten. Hier gibt es 100.000 € pro Wohnung zu besonders günstigen Konditionen.

• Es werden neun Wohnungen im öffentlich geförderten Wohnungsbau, mit der IB.SH, errichtet. Für diese Wohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein erforderlich.
• Die junge Genossenschaft benötigt Eigenkapital. Pro m² Wohnfläche müssen etwa 400 € Genossenschaftsanteil aufgebracht werden. Dieser Genossenschaftsanteil kann über das Programm 134 KfW finanziert werden, bitte sprecht uns darauf an, ein Beispiel dazu findet ihr weiter unten.
• Wir streben eine Kalt-Miete von etwa 7,9 €/m² an. Dazu kommen Nebenkosten, Heizkosten und ein Beitrag für die Gemeinschaftsräume. Die Mieter erwirtschaften Eigentum: Das Eigentum der Genossen und ein lebenslanges Wohnrecht.
Steuervorteile (aus dem Denkmalschutz) werden die Eigentümer an die Gemeinschaft geben.

 

Beispiel: Eine 70 m² Wohnung zur Miete (frei finanziert)

Die monatliche Miete (mit allen Verwaltungs und Instandhaltungskosten...) wäre bei 7,99 €/m² : 553 €

Kosten für die Gemeinschaftsräume: Wir gründen einen Verein, der Träger der Gemeinschaftsräume wird: Werkstatt, ein Gemeinschaftsraum, Wasch- Trockenraum. Alle Bewohner werden Mitglied dieses Trägervereines. Kosten: ca. 30 € pro Monat

Wir erreichen einen Energie-Standard KfW 115 und das ergibt monatliche Heizkosten von ca. 47 €

Strom 30 € pro Monat

Nebenkosten für Müll, Wasser... kommen hinzu. Die können wir schwer benennen, sagen wir mal 30 € pro Monat pro Person

Telefon, TV, Internet 30 € pro Monat

Stellplatz 25 € pro Monat

In diesem Beispiel wären das als Summe 715 € pro Monat für diese 70 m² Wohnung im Erstbezug natürlich alles ohne Gewähr.

 

 

Beispiel: Eine 50 m² Wohnung zur Miete (öffentlich gefördert, Wohnberechtigungsschein erforderlich) Eine Tabelle der Einkommensgrenzen für einen Wohnberechtigungsschein ist als Download hier dabei.

Die monatliche Miete (mit allen Verwaltungs und Instandhaltungskosten...) wäre bei 5,2 €/m² : 260 €

Kosten für die Gemeinschaftsräume: Wir gründen einen Verein, der Träger der Gemeinschaftsräume wird: Werkstatt, ein Gemeinschaftsraum, Wasch- Trockenraum. Alle Bewohner werden Mitglied dieses Trägervereines. Kosten: ca. 30 € pro Monat

Wir erreichen einen Energie-Standard KfW 115 und das ergibt monatliche Heizkosten von ca. 33,5 €

Strom 30 € pro Monat

Nebenkosten für Müll, Wasser... kommen hinzu. Die können wir schwer benennen, sagen wir mal 30 € pro Monat

Telefon, TV, Internet 30 € pro Monat

In diesem Beispiel wären das als Summe 413,5 € pro Monat für diese öffentlich geförderte 50 m² Wohnung natürlich alles ohne Gewähr.

 

Die Finanzierung der Genossenschaftsanteile kostet eventuell dann weiteres Geld, je nach Summe, die aufgebracht werden muss:

Genossenschaftsanteil: 400 €/m² mal 70 m² sind 28.000 €.

Wer das hat, ist fein raus. Wer das nicht hat, muss die Genossenschaftsanteile finanzieren. Das Programm 134 KfW (extra für die Finanzierung von Genossenschaftsanteilen) hat hier besonders gute Konditionen. Die Genossenschaftsanteile stellen ein lebenslanges Wohnrecht dar und können vererbt werden.

Beispiel dazu: 28.000 € Laufzeit 25 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, 1 Jahr Tilgungsfrei, Effektivzins 1,51 % (über die Dauer der Zinsbindung): 116 € pro Monat (die ersten 12 Monate 35 € pro Monat) ohne Gewähr. Das Darlehen kann jederzeit ohne Verlust abgelöst werden.

Wir können an den Kosten für die Genossenschaftsanteile leider nichts ändern. Die "alten" Genossenschaften (die GEWOBA-Nord beispielsweise) sind zur Gründung mit Eigenkapital ausgestattet worden. Nach dem zweiten Weltkieg entstanden viele Wohnungsbaugenossenschaften mit Geldern aus dem Marshallplan. Wir gründen eine "junge" Genossenschaft und müssen das Eigenkapital selbst aufbringen: Die Genossenschaftsanteile. Wenn jemand uns dabei helfen und Genossenschaftsanteile erwerben möchte (ohne im Projekt wohnen zu wollen), dann freuen wir uns natürlich. Diese Anteile werden dann verzinst, mit einer Mindestverzinsung.

Wenn das Projekt, so in 35 bis 40 Jahren, alle Kredite bedient hat, kann die Miete deutlich reduziert werden. Darüber entscheiden dann die Genossen.